Familienminister ohne Fortune: Laschet und die Doppelnamen


Die politische Debatte um Erziehungscamps (die selbst auf höchster Ebene nicht Lager heißen dürfen, weil das Wort zum belasteten Vokabular gehört) verdiente bereits den gern verwendeten Namen „ein Stück aus dem Tollhaus“, bevor sich der glücklose NRW-Familienminister Laschet den jüngsten Schnitzer leistete: Wohl damit beschäftigt, sich darauf zu konzentrieren, seine Kollegin Roswitha Müller-Piepenkötter im täglichen Umgang nicht versehentlich mit Heidemarie Wieczorek-Zeul anzureden, verwechselte der den vollmundig angekündigten ersten Standort eines solchen Lagers, Bedburg-Hau, mit Neukirchen-Vluyn. Dessen Bürgermeister reagierte prompt angepißt, man hätte ihn ja zumindest mal vorab informieren können, das Chaos war komplett.

Wir hätten da noch ein paar Einblicke in die hiesige Landkarte anzubieten: Kamp-Lintfort zum Beispiel, Heeren-Werve oder Hagen-Spielbrink-Büdding (sic) liegen alle im Regierungsgebiet des armen Armin. Es wird noch schwer werden für ihn.

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