nach „tschö Eva“ jetzt „tschö Manes“


Immer wieder überraschend kommt es für mich, daß es für manche Person des öffentlichen Lebens immer wieder überraschend kommt, daß Nazivokabular regelmäßig mit öffentlicher Ächtung abgestraft wird. Innert allerkürzester Zeit hatten wir jetzt Eva Herman, Kardinal Meisner und jetzt den Düsseldorfer Kabarettisten, Wirt und (Ex)-Radiomoderator Manes Meckenstock.

Dabei ist es, wie in jedem der Vorgängerfälle, egal, was man über das Gesagte denkt, egal ob die Familienwerte in den 1930ern auch ohne Nazis noch besser waren als heute, egal, ob man des Kardinals Meinung über Kultur (oder Domfenster) teilt und es ist sicher egal, wenn man keine Sympathie für die Moderatorin Gülcan und ihre öffentlich breitgetretene Hochzeit, zu der nicht einmal Schwiegervater Kamps kommen wollte, hegt. Es geht allein darum, daß es nicht klug ist, bestimmte Worte wieder aufzugreifen, und daß das eigentlich einfach jeder weiß. Komisch, daß es einige trotzdem nicht lernen.

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