Daleks! Exkreminate!


Fans von Doctor Who wissen natrlich, worum es geht – oder doch nicht? Nein, es geht nicht um die Erzfeinde des groen Zeitreisenden, die an mannshohe Salz- und Pfefferstreuer erinnern (mit Pmpeln dran), sondern um Windeleimer.

Genauer gesagt, um den Vergleich zweier Windeleimer. Zwei Jahre lang benutzten wir den Sangenic und waren recht zufrieden mit ihm. Als jetzt aber die Kartuschen durch neue ersetzt wurden, die antibakteriell und erheblich teurer waren, stiegen wir aus. Als Ersatz wurde der Diaper Champ eingestellt. Er ist im laufenden Betrieb erheblich preiswerter, weil er Standard-Mllbeutel verwendet. Dafr ist seine Anschaffung horrend: 59 (gegenber 29 $ im Heimatland USA)!

dalek.jpg

Wir vergleichen die folgenden Kriterien: Bedienbarkeit, Geruchsdichte, Kosten und Kindersicherung.

Bedienbarkeit: Der Sangenic wird geffnet, die Windel in einen Folienschlauch hineingedrckt, ein paarmal gedreht, der Deckel geschlossen. Einige dieser Handgriffe sind recht kompliziert, wenn ein sich windendes Baby auf dem Wickeltisch liegt. Dafr berhrt die Windel nur Folie. In den Diaper Champ wird die Windel nur hineingeworfen, und dann der Kopf an einem fetten Hebel einmal gedreht. Geht die Windel auf, und es kommt Kacki in die Kammer, mu diese gesubert werden. Sind die beiden fast voll, wird es jeweils schwieriger: Im Sangenic kann man immer noch eine und noch eine Windel tief hineindrcken, aber es kann eklig werden, Druck auf eine volle Windel auszuben. Ist der Diaper Champ voll, blockiert die vorletzte Windel den Drehmechanismus, auch wenn unten noch wer-wei-wieviel Platz ist. Beim Entleeren des Sangenic fallen regelmig Klammern ab und drohen in der Tonne zu verschwinden – ist der Champ zu voll, zerrt man am Beutel, um ihn durch die nach oben verjngte ffnung zu kriegen.

Geruchsdichte: Wir fanden beide Systeme vollauf zufriedenstellend.

Kosten: Der Sangenic kostet heute 29,95 , aber jede Kassette kostet 6,95 . Der Champ kostet unverschmte 59 , luft dafr aber mit handelsblichen 60-Liter-Mllbeuteln, 20 Stck fr 70 Cent. Selbst bei nicht voller Beladung der Beutel (statt der versprochenen ca. 30 Windeln blockiert die Mechanik schon bei ca. 18, also jeden zweiten Tag) sparen wir 25 bis 30 Cent am Tag, haben den Mehrpreis also nach ca. vier Monaten eingeholt.

Kindersicherung: Den Deckel des Sangenic muten wir nach einem knappen Jahr mit einen anzuklebenden Clipverschluband gegen Lisas Zugriffe sichern. Die Kammer des Diaper Champ steht immer oben offen, sie verfhrt zum Einwurf von Spielsachen. Lisa ist aber inzwischen alt genug zu begreifen, da unwiderruflich weg ist, was da reinkommt.

Fazit: Der Champ ist zwar erst eine knappe Woche alt, aber er scheint zu gewinnen. Der Sangenic ist aber nicht wirklich abgeschlagen, er hat sich zwei Jahre lang wacker geschlagen. Die Verteuerung der Kartuschen hat ihn aber aus dem Rennen geworfen.

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