Kein Auto, kein Status


Diese traurige Meinung vertritt u. a. meine Mutter, die einfach nicht bereit ist zu akzeptieren, da wir kein Auto haben, weil wir keins wollen. Sie ist felsenfest berzeugt, da wir uns nur keins leisten knnen. Auch im sonstigen tglichen Leben (wir wohnen 3km von Barbaras Arbeitsplatz entfernt, ich arbeite zu Hause, Straenbahn in 200m, Einkauf in 800m) will es uns niemand, selbst gute Freunde nicht, so recht glauben. Es bleibt immer ein etwas mitleidsvoller Blick. Dabei haben unsere beiden Rder und der Fahradhnger fr die Kleine ganz sicher genug fr einen guten Gebrauchten gekostet…

Deshalb hat es mich etwas traurig gemacht, heute nach der Tagesschau eine neue Werbung fr „Ein Platz an der Sonne“ zu sehen. In dieser werden ja immer Menschen in scheinbar bedauernswerten Situationen, Tellerwscher, Unter-Tage-Arbeiter, Alleinerziehende in Mietskaserne usw. gezeigt, die gewonnen haben sollen. Heute nun sah ich eine junge Mutter, die ihr Kind in einen Fahrradsitz setzte und dann durch den Stadtverkehr fuhr. Da ist also wieder dieses traurige Bild: Kein Auto, kein Status. Hmmm. Keiner versteht mich.

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