Parkinsons Gesetz besagt, kurz gefat, da der Staatsapparat einer Nation sich niemals verschlanken kann sondern sich stetig selbst so weit vergrert, bis entweder ein Krieg, eine Naturkatastrophe oder eine Revolution einen Neustart bedingt. Wir sehen das derzeit sehr schn an der gegenwrtigen Diskussion: Selbst mit einer groen Koalition wird es uns wohl nicht gelingen, einen Teil der Schere von 35-70 Mrd. an der Ausgabenseite einzusparen (Ausnahme: Hartz IV, und das waren keine Ausgaben, die der Staat fr sich selbst ttigt), statt dessen wird weiter wachstumsstrangulierend an der Einnahmenseite herumgemacht.

Die Franzosen machen uns derzeit die logische Implikation vor: Die Unterprivilegierten in den Pariser Vororten marschieren mal wieder auf die Barrikaden. Unsere eigene breite Masse von Hartz-IV-Empfngern hlt derzeit noch still, wir sind kein so revolutionres Volk, auch 1848 war eher bescheiden, aber wie lange noch?

Die Schlufolgerungen aus dem ca. einhundert Jahre alten Gesetz des britischen Beamten sind bedrckend: Demnach gibt es gar keinen Ausweg aus unserer Situation, egal unter welchem Kanzler, als zu warten bis die Polkappen abschmelzen (bis dahin knnte das Land Brandenburg schuldenfrei sein…), in der Eifel ein unkartierter Vulkan ausbricht, von deutschem Boden doch wieder ein Krieg ausgeht (das ist im Moment die unwahrscheinlichste Alternative) oder eben doch in Berlin umgestrzte Autos brennen und der Mob mit Knppeln auf den Reichstag marschiert.

Schon mal Konserven einkaufen?

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