Ich habe mir beim Baumarkt meines Vertrauens ein Strommegert ausgeliehen, powered by No-E. Eine Woche lang kann man damit durch die Wohnung jagen auf der Suche nach Stromfressern, die einem das letzte Hemd ausziehen. Das sind bei uns nicht die stadtbekannten Fernseher auf „Standby“, denn die sind allein schon aus Kindersicherungsgrnden ausgestpselt. Dennoch habe ich sie mit gemessen. Hier meine Ergebnisse in Auszgen:

Gert Strm Jahreskosten
mech. Zeitschaltuhr, aus 0,0 W 0,00 €
mech. Zeitschaltuhr, ein 0,7 W 0,98 €
el. Zeitschaltuhr 0,3 W 0,42 €
ATX-Computer 3,0 W 4,18 €
IKEA-Lampennetzteil 2,0 W 2,79 €
Nokia-Ladegert 0,0 W 0,00 €
Khlschrank 33,50 €
TV/VCR/DVD 25,0 W 34,84 €

Die Bombe ist erwartungsgem der Turm aus Fernseher, Videorecorder und DVD-Player, der, liefe er im Standby-Modus, im Jahr so viel Strom brauchen wrde wie der Khlschrank. Interessante Details stecken aber auch in den anderen gemessenen Dingen:

Ein IKEA-Lampennetzteil braucht 2 W, auch wenn gar keine Lampe angeschlossen ist, ein Nokia-Steckerladegert, schluendlich ja auch nur ein Netzteil, kommt mit 0 aus.

Eine mechanische Zeitschaltuhr braucht keinen Strom, wenn sie ausgeschaltet ist (dabei mu doch der Strom die Uhr antreiben…), aber ein wenig, wenn sie eingeschaltet ist (auch hier wieder, ohne da berhaupt ein Gert dranhngt – vermutlich sitzt hier ein Relais zum Einschalten). Eine elektrische Zeitschaltuhr braucht immer gleich viel Strom, dabei wird die Uhr von einer Batterie angetrieben, und das Relais mte es doch auch hier brauchen…?

Ein Computer mit ATX-Gehuse braucht 3 W, wenn er ordnungsgem heruntergefahren wurde – also eigentlich „ganz aus“ ist. Ein mit dranhngender Monitor braucht im scheinbar bsen Standby (die LED blinkt) nur 0,6 W. Ich war mir immer schlau vorgekommen, wenn ich den Monitor hinten ganz ausschaltete, beim PC wre mir das nicht eingefallen. Schn schlau war ich…

Eine Langzeitmessung mache ich derzeit noch am Babyphone, das mit Akkus betrieben wird, die geladen werden mssen. brigens, die eingangs zitierte Grundweisheit verdankt die Welt einem asiatischen wissenschaftlichen Mitarbeiter meiner guten alten Universitt, der den Wirtschaftsingenieuren im Labor greifbar machen wollte, da Elektrizitt – hnlich wie manche Zeitgenossen – immer den Weg des geringsten Widerstands geht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: