Heinersdorff-Bssow 1:0


Der hiesige Regierungsprsident, Jrgen Bssow, hat dem Besitzer des Theaters an der K, Ren Heinersdorff, die Auffhrung der nicht-seichten (Heinersdorff) Komdie „Freunde zum Essen“ am Karfreitag verboten.

Nun ist religise Piett ja eine feine Sache, und ob Karfreitag der eine richtige Tag ist, um sich eine Komdie anzusehen, sollte sich jeder einzelne der 300 erwarteten Besucher selbst fragen. Aber letztlich bleibt die Entscheidung doch Sache jedes dieser Einzelnen (es ist ja auch absolut denkbar, da es sich um 300 Nichtchristen handelt, und die haben natrlich auch Rechte). Insgesamt leben wir in einer skularen Welt, in der der Staat, auch wenn er auf christlichen Fundamenten steht, in unseren mehr oder minder religisen Alltag nicht mehr einzugreifen hat. Und ein Bssow, auch wenn er argumentiert, da er nur ein Gesetz umzusetzen habe, der wie Don Quichote gegen seine Windmhlen kmpft, indem er ein – und nur ein – Theaterstck verbietet, whrend gleichzeitig, wie Heinersdorff bissig argumentiert, an anderer Stelle Tabledance erlaubt bleibt, macht sich einfach nur unmglich.

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